Anruf bei der Service-Hotline
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Humor à la Großkonzern. Mitten im Rekordwinter schickt mir ein großer Stromanbieter einen Brief, in dem mir mit der Abschaltung des Stroms gedroht wird! Nach mehreren Versuchen erreiche ich jemanden bei der Service-Hotline. Nachdem ich mehrfach weitergeleitet werde, erbarmt sich eine Mitarbeiterin, mir weiter zu helfen und ich darf zum dritten Mal den Sachverhalt schildern. Ich erzähle also nochmal, dass ich besagten Brief bekommen habe und mich schon so bisschen sorge, dass mir der Saft abgedreht werden könnte. Das folgende Gespräch ist exemplarisch für viele andere Gespräche, die ich schon mit Mitarbeitern von Servicehotlines führen musste. Gleich vornweg: Ich habe nichts gegen die Spezies der Hotlinemitarbeiter. Aber ich frage mich schon, warum Unternehmen die Ahnungslosesten ihrer Belegschaft an Hotlinetelefone setzen. Stichwort Außenwirkung. Ich kann einfach nicht begreifen, dass große Konzerne in der heutigen Zeit noch nicht begriffen haben, dass eine kompetente Hotline-Belegschaft unerlässlich für die Kundenbindung ist. Ab gesehen davon, dass ich ja in diesem Fall keine Kundin bin.


