Vegan, weil … Flashmob zum WeltVeganTag

Flashmob zum WeltVeganTag in der Hamburger CityLaut Schätzung des VEBU leben aktuell rund 1.1% der Deutschen vegan. Das klingt auf den ersten Blick wenig. Aber: Umgerechnet auf unsere wunderschöne Stadt macht das rund 50.000 Veganer in und um Hamburg. Und wir werden immer mehr! Aber warum leben so viele Menschen vegan? Was sind die Beweggründe? Der Flashmob in der Hamburger Innenstadt wurde von der Aktionsgruppe Hamburg der Albert Schweitzer Stiftung, wie auch schon in den Jahren zuvor, organisiert. Die Aktion startete am Gerhard-Hauptmann-Platz in der Mönckebergstraße. Mit hochgehaltenen Plakaten liefen etwa 100 (!) Veganer gemeinsam zum Rathausplatz. Dort stellten wir uns in einer Reihe auf. Unsere Menschenkette reichte über drei Viertel des Rathausmarktes!

Weiterlesen

GRØNT: Neuer Bio-Lieferservice in Hamburg

Eckstück mit Bohnen-Mais-Bratling, Salat, Radieschen und gegrilltem Spargel.Ich habe heute zum ersten Mal bei GRØNT bestellt und bin gerade sehr, sehr happy! Ich hatte ein Eckstück mit Bohnen-Mais-Bratling, Eissalat, Radieschen und gegrilltem grünen Spargel. Dazu gab es Kartoffelstampf mit Teriyaki-Sauce. Zur Zeit gibt es noch einen Kennenlernrabatt. On top gabs als Begrüßungsgeschenk einen sehr geilen Brownie mit einer zarten, karamellisierten Kruste! Mega! Ich werde bestimmt wieder bestellen und würde mich freuen, wenn Ihr dem Laden eine Chance gebt. Ich kenne übrigens niemanden aus dem Laden und mache freiwillig schamlos Werbung.

Weiterlesen

+++ Falafel-Manufaktur am Winterhuder Marktplatz +++

Falafelmanufaktur Hamburg
Wenn Ihr mich sucht, stehen die Chancen gut, dass Ihr mich in der Falafel-Manufaktur Mitten am Winterhuder Marktplatz findet. Der Laden ist relativ neu und ich freue mich über diese Entdeckung. Meiner Meinung nach gibt es dort die besten Falafel der Stadt! 
Kulinarisch geht es rund um den Erdball mit verschiedenen vegetarischen und veganen Varianten. Super frisch und lecker! In der Variante „Deutschland“ beispielsweise werden Falafel, Gemüse, Kartoffeln und Salat in eine Teigtasche gerollt. Mein Highlight ist „Texas“. Das ist ein Wrap mit Falafel, Salat und einer mega-geilen Sauce! Fast alle Falafel-Variationen kann man auch als Wrap bestellen. Ähnlich wie bei den spanischen Tapas gibt es auch kleine Vorspeisen, so genannte Massas für jeweils 1,50 Euro. Am besten kombiniert man verschiedene Varianten. Ich würde mich freuen, wenn sich der Laden mit den übrigens sehr netten Mitarbeitern hält. Also guckt mal vorbei!

Kein Olympia 2024: Danke Hamburg!

Dass es beim Olympia-Referendum knapp wird, war abzusehen. Was mich allerdings überrascht hat, waren die Reaktionen der überstimmten Olympia-Befürworter. Die Bürger seien kleingeistige Nörgler, Miesmacher, armselig und rückhaltlos. Die monatelange und millionenschwere PR-Kampagne vom ersten Bürgermeister Olaf Scholz konnte nicht überzeugen. Obwohl es Unterstützung von Profivereinen und den lokalen Medien gab, wollten die Hamburger sich „Feuer und Flamme“ nicht kühl von oben anordnen lassen. Für mich am treffendsten hat es Florian Kasiske von NOlympia formuliert: „Die Bevölkerung in Hamburg will eine Stadtpolitik, die nicht mehr auf Megaevents und Leuchtturmprojekte setzt, sondern sich an den grundlegenden Bedürfnissen der Menschen dieser Stadt orientiert.“ Okay: Fifa-Skandal, WM-Affäre, Terrorangst – das alles hatte Einfluss auf die Entscheidung. Doch zu einfach sollten es sich die Verantwortlichen nicht machen. Denn der Rückgang der Zustimmung kann nicht allein mit den Geschehnissen in der Paris erklärt werden. Eine Forsa-Umfrage hatte einen Zustimmungsverlust innerhalb weniger Monate um sieben Prozent belegt – schon vor Paris. Und Sportverbände gelten nicht erst seit diesem Jahr als dubiose Gebilde. Es waren wohl nicht nur „Begleitumstände“. Das aufwändig und viele Millionen teure angefertigte Olympia-Konzept sowie der Finanzplan haben viele Hamburger nicht überzeugt. Wer dennoch „Feuer und Flamme“ war, hat in seiner Begeisterung vielleicht übersehen, dass man mal mitrechnen muss, wenn unser Stadt Großprojekte plant: Sich in einer Stadt, in der ein mit 77 Millionen Euro veranschlagtes Konzerthaus knapp 800 Millionen kosten kann, etwas kritischer mit Finanzplänen auseinanderzusetzen, hat nichts mit Kleingeistigkeit zu tun. Das ist gesunder Menschenverstand! Bis zum Schluss war ja auch überhaupt nicht klar, mit wie vielen Milliarden Euro sich der Bund beteiligen wird. Da ging es um 6,2 Milliarden Euro! Hamburg hat die passende Antwort an der Wahlurne gegeben.

Wer Pelz trägt, trägt den Tod!

Anti-Pelz-Modenschau auf dem Hamburger Rathausmarkt.

Anti-Pelz-Modenschau auf dem Hamburger Rathausmarkt. Quelle: AnimalsUnited

Erschlagen, erstickt, vergast! Lebendig gehäutet! Für einen Pelzmantel werden bis zu 20 Füchse, 60 Nerze, 50 Waschbären oder 200 Chinchillas grausam und blutig getötet. Jährlich sterben ca. 50 Millionen Tiere nur für die Pelzindustrie. Sie werden in der Regel vergast, vergiftet, durch Genickbruch oder Stromschläge brutal getötet. Ihre Pelze landen häufig vorsätzlich falsch deklariert als „Kunstpelz“ oder „Textil“ in deutschen Geschäften. Hinter vielen Produkten verbirgt sich Echtpelz: Jackenkapuzen, Accessoires, Westen und Schuhe. Selbst die Verkäufer wissen oft nicht, was sie da verkaufen. Vorsicht: Echtpelz kostet heutzutage nur noch wenige Euro und ist sogar in Ramschläden und Discountern zu finden! Pelz ist kein Abfallprodukt! Die Tiere werden extra dafür gezüchtet, gequält und getötet! Die meisten Menschen wissen nicht, dass sie echten Pelz (oft auch von Hunden und Katzen aus Asien) tragen. Gerade jetzt, zur kalten Jahreszeit, sieht man immer wieder viele Menschen, die Pelz (Pelzbesätze, Bommel und Krägen) tragen.

Weiterlesen

Hamburg hat ein großes Herz! #refugeeswelcome

Seit Wochen sind die Hamburger Helfer im Einsatz.

Deutschland erlebt den größten Flüchtlingsansturm der Nachkriegszeit. Der Bund rechnet für dieses Jahr mit 800.000 Asylbewerbern. In Hamburg werden schätzungsweise mehr als 30.000 Flüchtlinge eintreffen. Die Spendenbereitschaft in unserer Stadt ist enorm.

Weiterlesen

„Objektpolizei“ in der Nachbarschaft

Die Suche nach einer neuen Wohnung in Hamburg gestaltet sich nach wie vor schwierig. Es ist ja nicht so, dass ich utopische Wünsche habe: Zwei Zimmer, Balkon, am besten Eilbek oder Barmbek-Süd. Die wenigen Wohnungen, die mich online angesprochen haben, hatten alle bisher einen Haken. Zu groß, zu klein, zu teuer … irgendwas ist ja immer. Ich habe auch schon Makler erlebt, die bei Wohnungsbesichtigungen Eintritt verlangt haben.

Weiterlesen

Imperial-Theater: „Jerry Cotton jagt den New York Ripper“

Heute möchte ich Euch ein wenig Kiez-Kultur empfehlen: Es ist eine dunkle, regnerische Augustnacht im Jahr 1963, als G-Man Jerry Cotton und sein Partner Phil Decker zu einem Tatort gerufen werden. Zum dritten Mal innerhalb kürzester Zeit wurde ein brutaler Mord an einer jungen Frau verübt. Anscheinend ist hier ein skrupelloser Serienkiller am Werk. Aber warum? Was aber ist sein Motiv? Was haben die getöteten Frauen gemeinsam? Und gibt es ein Muster in der Vorgehensweise des Täters? Die Ermittler müssen sich beeilen, denn sie brauchen Antworten auf diese Fragen, bevor das Morden weiter geht. Nur noch so viel sei über das Stück verraten: Die Auflösung des Krimis ist absolut überraschend.

Weiterlesen

Makler drohen mit Streik

Wer einen Immobilienmakler beauftragt, soll ihn auch bezahlen. Das hat das Kabinett zu Recht beschlossen. Wer die Musik bestellt, soll auch dafür bezahlen. Das Bestellerprinzip gilt ab 2015. Die Makler fürchten um ihre Existenz. Ein Verband droht mit Streik und erntet Lacher. Auch aus der eigenen Branche.

Weiterlesen