Christina Langer: Das bin ich

Christina Langer

Christina Langer

Ein Lebensmotto brauche ich nicht. Ich konzentriere mich in allen Lebenslagen auf das, was ich tue und verlasse mich auf mich selbst und die Unterstützung meiner Freunde. Ich plane vorausschauend, bin aber gleichzeitig Meisterin der Improvisation. Mich faszinieren fundierte Meinungen, besonders, wenn mit Intelligenz und Leidenschaft für sie argumentiert wird. Kontroverse Gespräche sind eine Bereicherung für mich.

Sich selbst zugunsten anderer zu verbiegen, finde ich gefährlich. Ich halte mich für tolerant, habe aber wenig Geduld mit langweiligen oder zu ich-bezogenen Menschen. Meine höchste Abneigung richtet sich gegen alle Ausprägungen von Willkür, Egoismus und mangelnder Selbstkritik. Ehrlicher Humor, Zivilcourage und gesellschaftliches Engagement stehen ganz oben in meiner Achtung.

Was mich antreibt

Ich bin berühmt für meinen leckeren Couscous-Salat und berüchtigt für meinen Sinn für Orientierung. Ich stehe auf Songs mit guten Texten, den Norden Deutschlands, italienisches Essen, spanischen Rotwein, faszinierende Biografien, Städtereisen, nicht zu vergessen meinen Roller und Videospiele. Wobei mich dann doch eine alte Liebe an das Brettspiel fesselt.

An Spontaneität fehlt’s mir nicht, weder beruflich noch privat. Studiert habe ich Politische Wissenschaften, Kommunikationswissenschaften und Public Relations. Allerdings nur letzteres mit fundiertem Abschluss. Fünf Jahre lang arbeitete ich in der Pressestelle des ADAC in München, habe dabei viel gelernt und hatte großen Spaß. Aber ein Leben für das Kraftfahrzeug? Also stellte ich mich dem Auswahlverfahren der Axel-Springer-Journalistenschule in Hamburg. Der Ruf dorthin ereilte mich dann doch überraschend. So überraschend, dass ich blitzschnell mein Hab und Gut packte und nachts eine Abschiedsparty für meine Freunde auf dem Bahnsteig am Münchener Ostbahnhof gab.

Ein Leben zwischen Alster, Spree und Elbe

Nach dem Volontariat an der Springer-Schule durfte ich ein großes Verbrauchermagazin mit aufbauen. Doch der Verlag dampfte das Projekt noch vor dem Stapellauf ein. Es folgte ein Fronteinsatz als Redakteurin bei den ELMSHORNER NACHRICHTEN im Kreis Pinneberg. Dann heuerte ich bei der BILD-Zeitung in Hamburg an. Und ging mit ihr nach Berlin. Ein Leben auf dem Boulevard. Nach nur eineinhalb Jahren merkte ich, dass ich meine tägliche Dosis Alsterblick brauche. Während ich zurzeit den Rückzug nach Hamburg vollziehe, orientiere ich mich beruflich im Internet. Und das hat weit mehr zu bieten, als ich mir je erträumt hätte. Zum Beispiel die Möglichkeit, ein eigenes Blog zu schreiben. Und das habe ich nach mir benannt: Christina Langer.

Ein kleiner Nachtrag

Still ist es hier geworden in diesem Blog. Doch das soll 2013 anders werden. Ich gelobe Besserung und werde regelmäßig posten. In den vergangenen Monaten hat sich einiges getan. Inzwischen habe ich neben meinem Hauptwohnsitz in Hamburg ein Zweitzelt in Bielefeld aufgeschlagen. „Bielefeld? Gibts das überhaupt?“ fragen mich viele. Gähn! Bitte ein bißchen origineller werden. Bielefeld ist weit besser, als viele zu Unrecht vermuten. Aber nicht, dass hier jemand denkt, dass ich Hamburg den Rücken gekehrt hätte. Ich bin regelmäßig in der schönsten Stadt Deutschlands. Mit Bielefeld habe ich eine zweite Stadt des Herzens dazugewonnen.