Warum vegan?

Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, mich vegan zu ernähren bzw. vegan zu leben. Seit meiner Kindheit lebe ich konsequent vegetarisch. Ein Tier zu essen ist für mich unvorstellbar. In den vergangenen Jahren habe ich den Gedanken konsequent weiter gedacht. Denn es sind nicht nur die Massentierhaltungen, Tiertransporte und Schlachthöfe, in denen den Tieren unvorstellbares Leid zugefügt wird. Milchkühe werden meist nach wenigen Jahren geschlachtet, wenn die „Milchleistung“ nachlässt. Außerdem werden diese Kühe künstlich geschwängert, damit sie Milch geben. Die männlichen Nachkommen werden meistens sehr früh getötet und zu Kalbsfleisch verarbeitet. Die weiblichen Nachkommen werden meist selbst zu Milchkühen. Eier meide ich, weil bei der Züchtung von Legehennen zu 50 Prozent männliche Küken entstehen, die direkt nach dem Schlüpfen aussortiert und lebendig in einen Schredder geworfen oder vergast werden. Neben der Tötungsfrage spielt auch die Tatsache eine wichtige Rolle, dass den Nutztieren während der Haltung, des Transports und der Schlachtung viel Leid widerfährt. Das gilt sogar für Biotierprodukte, denn deren Tierschutzstandards stehen meist im Widerspruch zum guten Ruf, den diese Produkte haben.

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Willkommen im neuen Zuhause, Chili!

Katze! Ich habe eine Katze! Lange habe ich überlegt – jetzt hab ich es getan! Ich habe mir eine süße Mieze aus dem Tierheim geholt. Eine Freundin hat mich begleitet. Die meisten Leute wollen ein Jungkätzchen, doch ich wollte eine Mieze, die schon älter ist und nicht mehr so gute Vermittlungschancen hat. Zuerst haben wir mit einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin besprochen, welche Katze für mich geeignet wäre. Gibt’s noch andere Tiere im Haushalt? Kinder? Hat der Vermieter was dagegen? Liegt Erfahrung mit Katzen vor? …
Wir haben uns mehrere Katzen angeschaut, alle waren sehr süß und brauchen ein neues, schönes Zuhause. Doch plötzlich guckte mich ein Tigerchen mit weißem Latz an und ich wusste, sie ist es!

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So bin ich, wenn ich wütend bin

Christina Langer auf 180.

Christina Langer auf 180.

Nicht wundern, jetzt wird’s persönlich: Am vergangenen Wochenende habe ich einen fürchterlichen Kerl, Redakteur eines nicht näher zu benennenden Printmagazins, im Rahmen einer Veranstaltung getroffen. Wir waren uns noch nie grün, er ist ein arroganter Typ und hält sich für den Größten auf diesem Planeten! So eine Einstellung ist in unserer Branche leider weit verbreitet.

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So war mein erster Bittwoch

Christina Langer auf ihrem ersten Bittwoch.

Christina Langer auf ihrem ersten Bittwoch.

Was um alles Himmels Willen ist Bittwoch? Bittwoch, das heißt übersetzt „Biertrinken am Mittwoch“. Ich bin über einen Kollegen auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht worden. Etwa fünf bis 15 Twitterer, die alle Bittwochs Tweeds folgen, treffen sich alle zwei Wochen in einer Hamburger Kneipe zum gemütlichen Tratsch. Weil ich finde, dass eine Runde wie der Bittwoch eine gute Idee ist, auf alle Fälle Potential zum Nachmachen hat und neue Gesichter in der Runde immer gern gesehen werden, schreibe ich auf, wie es war. Eins vorneweg: Der kommende Bittwoch steht schon fest in meinem Kalender.

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Kinder stellen schlimme Dinge an

Kinder halten die Eltern oft auf Trab.

Kinder halten die Eltern oft auf Trab.

Meine Mutter liebt es, bei diversen Anlässen, zum Beispiel Geburtstage oder Familienfeiern, Geschichten aus meiner Kindheit zu erzählen. Meist finden alle Anwesenden die Erzählungen lustig. Nur ich kann nicht mitlachen, da ich meist Protagonistin der Geschichte bin und irgendwas Peinliches oder Schräges angestellt habe. Da ich es in den vergangenen 29 Jahren nicht geschafft habe, meiner Mutter diese Unsitte auszutreiben, trete ich die Flucht nach vorne an und erzähle die Geschichten lieber selbst. Sie handeln von parfümierten Katzen und einem Kind, das kurz vor der Pillenvergiftung steht.

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