Studie beweist: Schlechte Laune dank Facebook

Ein Schnappschuss am Stand mit Cocktail und Sonnenuntergang, ein Check-In im coolsten Club der Stadt oder ein euphorisches Status-Update, dass es einem im Urlaub im Süden so richtig gut geht, während alle anderen in der Heimat frieren müssen – das ist Facebook.

Die Nebenwirkungen des Selbstdarsteller-Netzwerkes wurden nun empirisch nachgewiesen. Wie Wissenschaftler der Humboldt-Universität Berlin und der Technischen Universität Darmstadt in ihrer Studie „Envy on Facebook: A Hidden Threat to Users‘ Life Satisfaction?“ erforscht haben, führt die Nutzung des weltgrößten sozialen Netzwerks zu Unbehagen.

Gegen Neid und Frustration hier mein Facebook-Beitrag

Ich bin über 30, kaufe meine Blumen selber, hatte in den letzten sechs Jahren nur zwei Urlaube, die beide kürzer als eine Woche waren. Ich werde niemals bei „Deutschland sucht den Superstar“ teilnehmen können und aller Wahrscheinlichkeit auch niemals das „Supertalent“ gewinnen. In meiner Garage steht kein Porsche – Moment mal, ich hab ja nicht mal eine Garage. Vor meiner Haustür steht ein Golf (heiß und innig geliebt), d.h. er steht vor der Haustür, wenn ich es abends schaffe, mir einen Parkplatz zu ergattern. Ich werde wohl niemals in einem sportlichen Wettkampf eine Medaille gewinnen, bin ab und an mit meinem Rechner überfordert und im Baumarkt laufen die Verkäufer vor mir weg. Also kein Grund, neidisch zu sein.

Ihr Lieben, alles halb so wild. Das Leben lacht!