Pillbox Tales rocken im Knust in Hamburg

Pillbox-Tales rocken im Knust in Hamburg.  (c) Pillbox Tales 2009

Pillbox-Tales rocken im Knust in Hamburg. (c) Pillbox Tales 2009

Ich habe einen coolen Abend in einem Hamburger Kult-Club erlebt. Eigentlich bin ich kein großer Konzertgänger. Zum Glück haben Freunde so lange gedrängelt, bis ich zugesagt habe und mit zum Pillbox Tales-Konzert im Knust gegangen bin. An dieser Stelle will ich die Band und ihre Musik vorstellen. Doch der Reihe nach.

Der Abend wurde von der 2-Mann-Band Doktorjewski eröffnet. Wie ich später erfahren habe, ist die Band ein Zweitprojekt des Gitarristen der Pillbox Tales. Nach einer guten halben Stunde betraten die Mitglieder von Variomatik die Bühne und boten eine sehr rocklastige Show. Das Knust füllte sich. Ich schätze mal, dass 150 Leute zu den Variomatik-Klängen gerockt haben. Um kurz vor 22 Uhr – die Leute im Knust waren durch die beiden Vorbands schon richtig gut in Stimmung – betraten die Pillbox Tales die Bühne. Als ersten Song spielten die Pillbox Tales „End of December“. Und schon beim ersten Song mussten die Band-Mitglieder Profi-Qualitäten beweisen, denn in der Songmitte fiel das Mikrofon kurzzeitig aus.

Knust bietet Newcommern eine Chance

Die Pillbox Tales spielen vor vollem Haus. (c) Pillbox Tales 2009

Die Pillbox Tales spielen vor vollem Haus. (c) Pillbox Tales 2009

Nach dem Konzert habe ich den Bassisten Janko an der Bar getroffen. Er erzählte mir, dass die Newcomer eigentlich so gut wie immer auf der Suche nach passenden Locations für Auftritte sind. Die Jungs strengen sich an, proben viel und klappern per Mail und Telefon die Hamburger Clubs ab. Umso mehr haben sich die Jungs gefreut, dass sie im populären Knust auftreten durften. Der Abend im Knust war der bisher größte Auftritt der Pillbox Tales. Eins weiß ich jetzt schon: Beim nächsten Auftritt bin ich wieder dabei.

Noch ein paar Infos zum Knust: Die Kiezkneipe wurde 1976 im „Hallerschen“ Geschäftshaus an der Brandstwiete 2 aufgemacht. Ende 2001 war Schluss mit der Location, das Gebäude musste einem Neubau weichen. Seit 2003 ist die Musikkneipe in der alten Rinderschlachthalle (Neuer Kamp 30). Der Name Knust hat übrigens auch eine Bedeutung: Als Knust werden in Norddeutschland die Kanten und das Ende vom Brot bezeichnet. Und das ist ja bekanntermaßen für viele der leckerste Teil vom Brot. Mein Fazit: Coole Bands in Kult-Location. Die Band findet man übrigend im Netz unter http://plasticcontrast.com/2010/07/pillbox-tales-konzert-13-08-10-knust-hamburg/.